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Und mittendrin ein Baum…

Kirmes-Fahrgeschäft wurde um einen Baum herum aufgebaut – Gehwegplatten eigens zugeschnitten – Anderer Standort als vor Mechernicher Rathaus kam nicht in Frage

Mechernich – In der Mechernicher Frühjahrskirmes wurde die sich gerade entfaltende Natur im wahrsten Sinne des Wortes integriert. Vor dem Rathaus ließen sich Jugendliche und Erwachsene auf dem rasanten Fahrgeschäft „Breakdance“ durch die Luft wirbeln – und mittendrin steht ein Baum. Denn damit das Fahrgeschäft an dieser Stelle aufgebaut werden konnte, musste es um den Baum herum aufgestellt werden.

Für „Breakdance“-Betreiber Alexander Jansen gehört es zur Routine, die Platten extra zuzuschneiden, so dass das Fahrgeschäft um Bäume und Straßenlaternen herum aufgebaut werden kann. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Für „Breakdance“-Betreiber Alexander Jansen gehört es zur Routine, die Platten extra zuzuschneiden, so dass das Fahrgeschäft um Bäume und Straßenlaternen herum aufgebaut werden kann. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

„Das ist für uns Routine“, erzählte „Breakdance“-Betreiber Alexander Jansen. Immer wieder seien für den Aufbau des großen Karussells Straßenlaternen oder Bäume im Weg. So auch bei der Mechernicher Kirmes, wo aufgrund von Größe und Stromzufuhr kein anderer Standort in Frage kam.

Kirmestreiben auf dem Brunnenplatz in Mechernich. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Kirmestreiben auf dem Brunnenplatz in Mechernich. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Nur etwa eine halbe Stunde dauerte die Aktion, in der die Metallplatten für den die Drehscheibe umrundenden Aufenthaltsbereich passend zugeschnitten wurden. Eine der Platten wurde dazu geteilt und jeweils ein Halbrund für den Baumstamm herausgeschnitten. Damit die Fahrgäste problemlos um den Baum herumgehen können, wurde schließlich noch die Baumkrone mit einem Seil zusammengebunden.

Jeder Knall ein Treffer – Spannung beim Pfeilewerfen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Jeder Knall ein Treffer – Spannung beim Pfeilewerfen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Etwa eineinhalb Meter neben der Drehscheibe flatterten lediglich einige Blätter im Wind, während sich die bunten Gondeln im rasanten Tempo drehten und schaukelten. Trotzdem könnte es das letzte Mal gewesen sein, dass die „Breakdance“-Gondeln über die Mechernicher Kirmes wirbelten. Für Betreiber Alexander Jansen, der mit seinem Fahrgeschäft bereits zum vierten Mal in der Stadt am Bleiberg stand, waren es in diesem Jahr zu wenig Besucher. So sei es schon schwer gewesen, allein die Fixkosten für die Kirmes-Attraktion einzuspielen.

In Mechernichs Straßen duftete es nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln, während Groß und Klein sich an den Kirmesbuden vergnügten. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
In Mechernichs Straßen duftete es nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln, während Groß und Klein sich an den Kirmesbuden vergnügten. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Auf eine rasante Fahrt mussten sich die Kirmesbesucher beim „Break-dance“ vor dem Mechernicher Rathaus gefasst machen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Auf eine rasante Fahrt mussten sich die Kirmesbesucher beim „Break-dance“ vor dem Mechernicher Rathaus gefasst machen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
„Gewinne, Gewinne, Gewinne“ locken die Kirmesbudenbetreiber mit Spielautomaten, Losbuden und anderen Attraktionen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
„Gewinne, Gewinne, Gewinne“ locken die Kirmesbudenbetreiber mit Spielautomaten, Losbuden und anderen Attraktionen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

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