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Schutzengel treten in die Pedale

„Radtour der Hoffnung“ zugunsten des Therapiezentrums Düren-Nordeifel, Tochtergesellschaft der Lebenshilfe HPZ in Bürvenich – Kilometersponsoren gesucht

Zülpich-Bürvenich/Düren – „Jeder wünscht sich einen Schutzengel, aber haben Sie schon mal einen gesehen, der auch in die Pedale tritt?“ Rolf Emmerich, Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ in Bürvenich, freut sich über zwei besonders aktive Unterstützer: Peter Schumacher und Fritz Jaax starten am Mittwoch, 20. Mai, zur „Radtour der Hoffnung“. Die Einnahmen durch Sponsoren sollen der Tochtergesellschaft der Lebenshilfe HPZ, dem Therapiezentrum Düren-Nordeifel, für die ambulante Therapie und Beratung von Menschen mit Autismus zugutekommen.

Beim Wahrnehmungs-Test soll die Mimik anhand der Augenpartie einem Gefühl wie Freude, Wut oder Überraschung zugeordnet werden. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Beim Wahrnehmungs-Test soll die Mimik anhand der Augenpartie einem Gefühl wie Freude, Wut oder Überraschung zugeordnet werden. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die „Radtour der Hoffnung“ geht von Riga über Litauen und Polen nach Deutschland bis zum Therapiezentrum nach Düren – 2.140 Kilometer. Zugunsten der Lebenshilfe HPZ hat Peter Schumacher bereits zwei große Radtouren nach Polen (2010) und nach Rom (2011) organisiert und damit mehr als 15.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Rolf Emmerich zollt dem Einsatz des 64-Jährigen Respekt: „Während der gesamten Reise zahlt er Flug, Unterkunft und Verpflegung aus eigener Tasche. Er ist einer, der wirklich Gutes tun will.“ Die beiden Radler hoffen nun auf viele Kilometerspender (Spendenkonto: Therapiezentrum Nordeifel gGmbH, Stichwort: „Radtour der Hoffnung 2015“, Sparkasse Düren, Konto: 1200 444 295, BLZ: 395 501 10).

Peter Schumacher (links) und Fritz Jaax (rechts) wollen bei der „Radtour der Hoffnung“ 2.140 Kilometer für den guten Zweck zurücklegen. Rolf Emmerich, Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ, und Sylvia Wollerich, Leiterin des Therapiezentrums Düren-Nordeifel, freuen sich über den Einsatz der Radler. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Peter Schumacher (links) und Fritz Jaax (rechts) wollen bei der „Radtour der Hoffnung“ 2.140 Kilometer für den guten Zweck zurücklegen. Rolf Emmerich, Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ, und Sylvia Wollerich, Leiterin des Therapiezentrums Düren-Nordeifel, freuen sich über den Einsatz der Radler. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Pressekonferenz zur Radtour im Dürener Stadtcenter konnten Besucher am Infostand des Therapie- und Beratungszentrums einen Test zur visuellen Wahrnehmung machen. Gesichtsausdrücke sollten anhand der Augenpartie einem Gefühl wie Überraschung, Freude oder Wut zugeordnet werden. „Autisten fällt es schwer, die Mimik ihres Gegenübers zu deuten und dann angemessen darauf zu reagieren“, so der Therapeut Marius Görgen. Die Spendengelder könnten für weiteres Therapiematerial verwendet werden, zum Beispiel wenn im nächsten Jahr ein Psycho-Motorik-Raum angebaut werden soll.

pp/Agentur ProfiPress