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Schnee beim Sommerfest

Skihalle Neuss spendiert eine Lkw-Ladung echte weiße Pracht für die Hütten-Gaudi zum Auftakt „40. Sommerfest des Heilpädagogischen Zentrums Lebenshilfe Bürvenich“ vom 30. August bis 2. September – 40 Jahre gelebte Inklusion zwischen Dorf und Lebenshilfe – Vier Tage lang Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie – Mechernicher Firma Schilles (Floisdorf) speditiert die weiße Pracht von Neuss in die Eifel

Rolf Emmerich (l.), Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ Bürvenich, und Patrick Müller, Vorsitzender der Ortgemeinschaft Bürvenich-Eppenich, sehen dem familienfreundlichen wie behindertengerechten 40. Sommerfest des Heilpädagogischen Zentrums in Verbindung mit den Ortsvereinen von Bürvenich mit Vorfreude entgegen. Beide sind beim Festkommers als Moderatoren mit von der Partie. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Floisdorf/Bürvenich – Bereits zum 40. Mal feiern die Bürvenicher  ihr Sommerfest, diesjährig zum 5. Mal zusammen mit der traditionellen Dorfkirmes. Seit 1971 – also 42 Jahre –  besteht die karitative Einrichtung der Lebenshilfe HPZ (Heilpädagogisches Eingliederungszentrum gemeinnützige GmbH) bereits. Die wohltätige Institution kümmert sich also nun schon über vier Jahrzehnte um behinderte Kinder und Erwachsene sowie nicht gehandicapte Menschen. „Großen Anteil am problemlosen Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Menschen vor Ort hat die Dorfbevölkerung von Bürvenich mit all ihren Vereinen und Einrichtungen“, so Rolf Emmerich, Geschäftsführer des HPZ Lebenshilfe.

Deshalb steht das diesjährige Sommerfest, das von Freitag, 30. August, bis Montag, 2. September, stattfinden soll, ganz im Zeichen des Mottos „40 Jahre gelebte Inklusion“. Aus diesem Anlass laden die Bürvenicher Anwohner gemeinsam mit Rolf Emmerich alle Feierfreudigen und Gönner am ersten Festtag ab 18 Uhr zu einem ganz außerordentlich bunten und vielfältigen Event ein.

Auf dem Sportplatz zwischen Bürvenich und Eppenich (Zülpich) startet das 40. Sommerfest der Lebenshilfe zum fünften Mal gemeinsam mit der Bürvenicher Dorfkirmes. Los geht’s mit einer „Disco für die Kleinen“ – Eintritt zwei Euro. Ab 20 Uhr gibt es dann eine Hüttengaudi-Party mit echtem Schnee, der von der Skihalle Neuss zur Verfügung gestellt und von der Floisdorfer Firma Schilles kostenfrei angeliefert wird. Eine waschechte Eis- und Schneebar zaubern aus dem Schnee dann die Mitarbeiter der Firma Johannes und Monika Strick, um der Hüttengaudi das Gewisse Etwas zu verleihen.

Der Eintritt für die jecke Hüttengaudi beläuft sich auf lediglich vier Euro pro Person. Zwei ortanasässige DJs sollen für ausgelassene Feierstimmung bei den Partygästen sorgen.

Am darauffolgenden Samstag, 31. August, wird das Sommerfest ab 14 Uhr mit einer Verlosung fortgesetzt. Für das leibliche Wohl ist durch verschiedene Speisen und Getränke ebenfalls gesorgt. Im Anschluss folgt eine geführte Zehn-Kilometer-Wanderung von Eppenich bis zur Rentmühle Wollersheim und wieder zurück. Die Startgebühr beträgt 2,50 Euro. Alle Interessenten werden gebeten, sich möglichst vorher anzumelden bei Margarete und Jürgen Schmitz via Telefon oder Fax unter  022 02/86 22 76 beziehungsweise per E-Mail unter Schmitz_Bergisch@t-online.de. Nachmeldungen bleiben aber möglich.

Ebenfalls ab 14 Uhr geht es dann sportlich zu. Bei einem Fußballturnier der Mannschaft der Lebenshilfe HPZ gegen die Nordeifelwerlkstätten sowie  den Bürvenicher Schützen gegen die Nideggener Schützen kommt im Besonderen die jüngere Generation auf ihre Kosten.

Zwischen 14 und 17 Uhr wird speziell den Senioren ein großer Programmpunkt geboten. Beim „Dritten Seniorenkaffee“ gibt es zu der üblichen Verpflegung mit Kaffee und Kuchen ein musikalisches Rahmenprogramm. Neben Ludger Sulimma, dem blinden Sänger der Lebenshilfe, der einige Lieder zum Besten geben will, treten die „Troublemakers“, die HPZ-hauseigene vierköpfige Gesangsband, bestehend aus Conny Zillken, Danny Lawrenz, Mario Meier und Daniel Stenmans, gesanglich in Aktion.

Weitere Bewohner der Lebenshilfe HPZ Bürvenich ergänzen die musikalische Komponente als Tanzgruppe „Let’s Dance“ mit verschiedenen Tänzen, die mit der Tanzschule Vera Heine (Schwerfen) einstudiert wurden. Mitsingen und Mittanzen ist beim Event natürlich immer gerne gesehen (und gehört!). Am selben Tag gibt es dann für alle Musikfreunde noch den Hahnhenkönigsball mit Live-Musik. Der Eintritt ist frei.

Der Sonntag, 1. September, beginnt mit einer Heiligen Messe ab 9.30 Uhr im Festzelt auf dem Sportplatz. Um 11 Uhr folgt dann der Festkommers zum eigentlichen Jubiläum „40 Jahre Sommerfest“.

Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen sowie eine weitere Verlosung gehören dazu. Ein Auftritt der Prinzengarde Zülpich, ein traditionelles Erbsensuppenessen und das ebenso traditionsbehaftete „Hahnenköppen“ gehören zu den Angeboten für die ganze Familie.

Modereiert wird der Festkommers von Rolf Emmerich, Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ, sowie Patrick Müller, dem Vorsitzenden der Ortgemeinschaft Bürvenich-Eppenich.

Das Tambour-Corps Blau-Weiß Bürvenich, die Dudelsackband „Drums & Pipes Dreiborn“ und der Musikverein  Berg-Bürvenich geben dem Festkommers einen besonderen musikalischen Rahmen. Die Troublemakers sowie „Let’s Dance“ sind auch wieder mit am Start.

Am Montag, 2. September, lassen die Bürvenicher und Rolf Emmerich, Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ und Mitorganisator des 40. Sommerfestes, dieses entspannt und relaxt  ausklingen: Zum Frühschoppen und dem Preiskegeln in der Bürvenicher Gaststätte „Bürvenicher-Stübchen“ sind die Sommerfest-Gäste ab zehn Uhr eingeladen.

Abschließend kommt es um 22.30 Uhr zum traditionellen Begräbnis des Zachäus. Alle noch anwesenden Gäste sind eingeladen, dem traditionsträchtigen Ereignis beizuwohnen und vielleicht das ein- oder andere Klagelied mitzusingen.

Die ganze Familie, ob groß, ob klein, kommt also einiges auf dem 40. Sommerfest geboten. Die Lebenshilfe um Rolf Emmerich freut sich über jeden Gast. Denn Inklusion wird in Bürvenich schließlich seit 1971groß geschrieben. Das Sommerfest soll diese Tatsache noch einmal farbenfroh untermauern und zeigen, dass das Einbeziehen gehandicapter Mitmenschen gar nicht schwierig ist.

pp/Agentur ProfiPress