Quarterpipe und Flatrail schwebten ein

Nach knapp zweijähriger Planung startete der Aufbau der neuen Skaterbahn hinter der Grundschule in Mechernich – Ab Montag, 10. September steht dem rasanten Fahrspaß auf dem Rollbrett nichts mehr im Wege

Fingerspitzengefühl war vonnöten, um die Elemente abzuladen. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Schweres Gerät rollte am Donnerstagmorgen, um 8 Uhr, hinter dem Schulhof der Mechernicher Grundschule an. Ein Schwerlastkran war als erster vor Ort und fuhr die Ausleger aus, um einen sicheren Stand zu haben. Den brauchte Firmenchef und Fahrer Udo Pokraka, der das Ungetüm eigenhändig bediente, auch, denn einige Minuten später traf ein Sattelzug mit den Elementen für die neue Mechernicher Skaterbahn ein.

Mit viel Fingerspitzengefühl lud Udo Pokraka die tonnenschweren Teile vor den Augen zahlreicher Schaulustiger ab. Gebannt verfolgten das auch die Jugendlichen, Lehrer, ein Vertreter der RWE-vor-Ort-Initiative, die den Neubau der Anlage mit 2.000 Euro unterstützt und Christoph Marx vom Grünflächenamt der Stadt Mechernich. „Auf diesen Moment habe ich zwei Jahre lang gewartet“, freute sich einer der Jugendlichen.

Vor einigen Wochen hatten Jan Hochgürtel, Marius Klinkhammer, Simon Schmalen, Robert Deinmann, Pascal Lorenz, Nathaniel Wißkirchen und Lucas Schmitz für die Realisierung ihres langgehegten Traumes vom Skaterpark selbst kräftig mit angepackt    und die Fläche hinter der Grundschule vom Pflaster befreit. Jetzt installieren Mitarbeiter der auf Freizeit- und Skateanlagen spezialisierten Firma „Populär“ aus Nürnberg die Elemente auf der topfebenen Asphaltfläche. Diese tragen Namen wie „Bench“, „Street Bank“, „Street Quarterpipe“, „Bankspine“ mit „Rail“ und „Roof Ledge“ sowie „Flatrail“ und ermöglichen den Jugendlichen ihre tollkühnen Fahrten und Sprünge.

Bis Montag müssen die Teile, die zum Teil vergossen werden, noch austrockenen, dann kann der sportliche Fahrspaß beginnen. „Ich bin froh, dass alles so reibungslos geklappt hat und sich der Traum der Jugendlichen jetzt endlich erfüllt“, zeigte sich Christoph Marx begeistert, als nach gut einer Stunde auch das letzte Bauteil vom Lkw geladen war.

pp/Agentur ProfiPress