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Pakete für ukrainische Kinder

Sammeltermin der Vussemer Feuerwehr am zweiten Adventssamstag . Hilfskonvoi startet am Donnerstag Richtung polnisch-ukrainische Grenze

Mechernich-Vussem – Wer noch vor Weihnachten seinem Drang nachgeben wollte, den Menschen in der umkämpften Ukraine Gutes zu tun, der konnte Samstag am Feuerwehrgerätehaus in Vussem ein Päckchen mit Nahrung, Süßigkeiten und Spielsachen abgeben. „Die Sachen gehen noch diese Woche im Transporter-Konvoi auf die Reise in Richtung Osten“, so Rolf Müller für die Löschgruppe Vussem.

Müller war bereits bei der ersten Hilfsgüterlieferung als Fahrer der Feuerwehr mit an der ukrainischen Grenze, die das „Menschenhilfsprojekt Sophie“ des Frecheners Harald Fischer unmittelbar nach Kriegsausbruch auf die Beine gestellt hatte. Ebenfalls mit der der Partie waren bei der Premiere Stadtbrandmeister Jens Schreiber, Heiko Bensberg, Andreas Virnich, Aaron Theis, Stephan Ossowski und Jens Kolb.

Rolf Müller (l.) und seine Vussemer Feuerwehrkameraden nahmen am zweiten Adventssamstag Pakete für ukrainische Kinder mit Nahrungsmitteln, Süßigkeiten und Spielsachen entgegen. Sie gehen am Donnerstag, 8. Dezember, im 9. Hilfskonvoi des „Menschenhilfsprojektes Sophie“ auf die Reise in die polnische Grenzstadt Hrebrenne, von wo sie in die ukrainische Stadt Lubycza-Krolewska gebracht werden, wo es unter anderem zwei Kinderkrankenhäuser gibt, deren Patienten Weihnachten beschert werden sollen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Rolf Müller (l.) und seine Vussemer Feuerwehrkameraden nahmen am zweiten Adventssamstag Pakete für ukrainische Kinder mit Nahrungsmitteln, Süßigkeiten und Spielsachen entgegen. Sie gehen am Donnerstag, 8. Dezember, im 9. Hilfskonvoi des „Menschenhilfsprojektes Sophie“ auf die Reise in die polnische Grenzstadt Hrebrenne, von wo sie in die ukrainische Stadt Lubycza-Krolewska gebracht werden, wo es unter anderem zwei Kinderkrankenhäuser gibt, deren Patienten Weihnachten beschert werden sollen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

230 t Hilfsgüter hin, 179 Flüchtlinge retour

 Bis heute hat „Sophie“ mit Hilfe von Fischer, Müller & Co acht Touren mit 56 Transportfahrzeugen absolviert. Dabei wurden 168.000 Kilometer zurückgelegt, 230 Tonnen Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht und 179 Flüchtlinge nach Deutschland befördert.

Rolf Müller war beim Besuch des Mechernicher „Bürgerbriefs“ am Samstagmittag sehr zuversichtlich, dass bis 17 Uhr noch eine Menge Pakete zusammenkommen würden: „Sie werden am Donnerstag zur polnischen Grenzstadt Hrebrenne gebracht und von dort in die ukrainische Stadt Lubycza-Krolewska, wo es unter anderem zwei Kinderkrankenhäuser gibt, deren Patienten beschert werden sollen.“

Die Organisation hat vor Ort einen österreichischen Arzt als Vertrauensmann, der Transport und Verteilung begleitet. Wer möchte, kann das „Menschenhilfsprojekt Sophie“ noch finanziell unterstützen. Die Bankverbindung lautet DE20 3705 0299 0197 0017 18, Kennwort „Spende für das Menschenhilfsprojekt Sophie“, Kontoinhaberin ist die Schülergarten gemeinnützige GmbH.

pp/Agentur ProfiPress