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Mechernich liebäugelt mit Fachhochschule

Schick will Fachhochschule
für Mechernich
Nordrhein-Westfälische Landesregierung richtet drei neue Fachhochschulen ein – “Standort Mechernich ins Gespräch bringen”
Mechernich – In Deutschland mangelt es an qualifizierten Ingenieuren. Diesem Missstand will die nordrhein-westfälische Landesregierung begegnen, indem sie drei neue Fachhochschulen errichtet. In einem Brief wandte sich Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bereits Ende Mai an NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Darin bringt er den möglichen Fachhochschul-Standort Mechernich ins Gespräch.
“Durch die Anbindung an die Autobahn und die Bahnhöfe Mechernich und Satzvey ist die Schulstadt Mechernich verkehrstechnisch günstig gelegen”, so Schick. Zudem liegt Mechernich mitten zwischen den “alten” Hochschulstandorten Köln, Bonn, Aachen und Trier und habe damit gute Voraussetzungen, um “Netzwerke zwischen den Forschungseinrichtungen” zu bilden. Bereits jetzt gebe es für einzelne Projekte Kooperationen, so etwa zwischen Turmhof-Gymnasium und der Uni Bonn bei einer Unterrichtseinheit zur Gentechnik.
Schick weist auch auf eine kostengünstige räumliche Lösung für eine Fachhochschule hin. Auch, aber nicht nur auf dem Areal der Mechernicher Bundeswehr gebe es Umbaumöglichkeiten. Denn durch die Standortentscheidungen von Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung werden in Mechernich “immerhin 400 der 1200 Dienstposten in den nächsten Jahren abgebaut”. Der Mechernicher Bürgermeister findet, es sei ein Zeichen des Ausgleichs, wenn Nordrhein-Westfalen nunmehr eine der drei geplanten Fachhochschulen in Mechernich einrichtet.
pp/Agentur ProfiPress
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Mechernichs Bürgermeister Schick schrieb bereits Ende Mai einen Brief an Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Darin bringt er den möglichen Fachhochschulstandort Mechernich ins Gespräch. FOTO: ARCHIV/GTE/PP/AGENTUR PROFIPRESS

Manfred Lang

25.09.2007