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„Mann Gottes und der Nächstenliebe“

Father Jaison Thazhathil (v.l.), der stellvertretende Generalsuperior des Ordo Communionis in Christo, und der in der Mechernicher Gemeinschaft wirkende ugandische Pfarrer Patrick Mwanguhya mit dem indischen Bischof Joseph Mar Thomas, dem Oberhaupt der Diözese Bathery in Kerala, bei dessen drittem Besuch in Mechernich. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Father Jaison Thazhathil (v.l.), der stellvertretende Generalsuperior des Ordo Communionis in Christo, und der in der Mechernicher Gemeinschaft wirkende ugandische Pfarrer Patrick Mwanguhya mit dem indischen Bischof Joseph Mar Thomas, dem Oberhaupt der Diözese Bathery in Kerala, bei dessen drittem Besuch in Mechernich. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

Bischof Joseph Mar Thomas (70), das Oberhaupt der indischen Diözese Bathery in Kerala, besuchte das Mutterhaus des Ordo Communionis in Christo in Mechernich, würdigte den verstorbenen Generalsuperior Karl-Heinz Haus und sagte dessen Stellvertreter Father Jaison Thazhathil eine große Zukunft in der Kirche voraus

Mechernich – Bischof Joseph Mar Thomas, Oberhaupt der indischen Diözese Bathery in Kerala, besuchte am Montag während einer Europareise Mechernich und feierte mit der Kommunität des Ordo Communionis in Christo Heilige Messe in der Gründungskapelle.

Dabei gedachte der 70jährige einstige Lehrer des stellvertretenden Generalsuperiors Father Jaison Thazhathil ganz besonders seines hochverehrten Freundes, des am 17. Januar 2022 verstorbenen Communio-Oberen Karl-Heinz Haus.

Der am 13. Mai 1952 als Joseph Konnath in Vadaserikkara im Distrikt Pathanamthitta geborene Bischof nannte Karl-Heinz Haus einen „Mann Gottes“ und einen „Mann der Nächstenliebe und des Mitgefühls“. Er spüre im Mechernicher Mutterhaus auch nach dessen Tod förmlich seine Anwesenheit. Karl-Heinz Haus sei von tiefer Spiritualität und Liebe zu Gott geprägt gewesen. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Der am 13. Mai 1952 als Joseph Konnath in Vadaserikkara im Distrikt Pathanamthitta geborene Bischof nannte Karl-Heinz Haus einen „Mann Gottes“ und einen „Mann der Nächstenliebe und des Mitgefühls“. Er spüre im Mechernicher Mutterhaus auch nach dessen Tod förmlich seine Anwesenheit. Karl-Heinz Haus sei von tiefer Spiritualität und Liebe zu Gott geprägt gewesen. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

Der am 13. Mai 1952 als Joseph Konnath in Vadaserikkara im Distrikt Pathanamthitta geborene Geistliche nannte Karl-Heinz Haus einen „Mann Gottes“ und einen „Mann der Nächstenliebe und des Mitgefühls“. Er spüre im Mechernicher Mutterhaus auch nach seinem Tode förmlich seine Anwesenheit. Karl-Heinz Haus sei von tiefer Spiritualität und Liebe zu Gott geprägt gewesen.

An der Seite von Bischof Joseph Mar Thomas konzelebrierten der stellvertretende Generalsuperior Jaison Thazhathil, Pfarrer Joseph Chelamparambath, der Seelsorger der syro-malankarisch-katholischen Christen im Erzbistum Köln, der ugandische Pfarrer Patrick Mwanguhya und der indische Father Sabu Purayidathil.

Beim Lobpreis der gewandelten Gaben (v.r.): Pfarrer Joseph Chelamparambath, der Seelsorger der syro-malankarisch-katholischen Christen im Erzbistum Köln, Joseph Mar Thomas, der Bischof der indischen Diözese Bathery in Kerala, und Manfred Lang, Ständiger Diakon im Zivilberuf in der GdG St. Barbara Mechernich und im Ordo Communionis in Christo. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Beim Lobpreis der gewandelten Gaben (v.r.): Pfarrer Joseph Chelamparambath, der Seelsorger der syro-malankarisch-katholischen Christen im Erzbistum Köln, Joseph Mar Thomas, der Bischof der indischen Diözese Bathery in Kerala, und Manfred Lang, Ständiger Diakon im Zivilberuf in der GdG St. Barbara Mechernich und im Ordo Communionis in Christo. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

„Alle Bischöfe kennen Communio“

Es assistierte Diakon Manfred Lang. Schwester Little Flower, die Obere der seit 2010 bei der Communio lebenden und wirkenden syro-malabarischen Samaritan-Schwestern, lektorierte. Der stellvertretende Generalsuperior Father Jaison Thazhathil sagte, Bischof Joseph Mar Thomas sei auf der Durchreise von Rom nach Großbritannien eigens nach Mechernich gekommen, um der Gemeinschaft, dem Ordo und dem verstorbenen Generalsuperior seine große Wertschätzung und Freundschaft auszudrücken.

Bischof Joseph Mar Thomas (m.), sein New Yorker Landsmann Saji (l.) und  Pfarrer Joseph Chelamparambath (r.) an der Grabstätte des Ordo Communionis in Christo auf dem Mechernicher Friedhof. Foto: Jaison Thazhathil/CIC/pp/Agentur ProfiPress
Bischof Joseph Mar Thomas (m.), sein New Yorker Landsmann Saji (l.) und  Pfarrer Joseph Chelamparambath (r.) an der Grabstätte des Ordo Communionis in Christo auf dem Mechernicher Friedhof. Foto: Jaison Thazhathil/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Der zum Gottesdienst in der Gründungskapelle versammelten Kommunität sagte Father Jaison, alle Bischöfe in Kerala würden die Communio in Christo kennen, viele von ihnen seien schon zu Besuch gewesen, so auch Joseph Mar Thomas zum insgesamt dritten Mal nach 2011 und 2019. Der stellvertretende Generalsuperior hieß seinen ehemaligen Professor am St. Aloysius Seminary herzlich im Mutterhaus willkommen.

Ebenfalls mit nach Mechernich gekommen war sein indischer Landsmann Saji, der während eines Aufenthalts des Bischofs in New York in der Nachbarschaft wohnte und mit dem der Theologe Freundschaft schloss. Er begleitet ihn auch auf seiner Weiterreise in die Schweiz und nach England.

Und am Schluss ein Schuss Humor

Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete sich der Bischof auf sehr humorvolle Art und Weise von seinen Konzelebranten und auch von dem unter der Kommunität weilenden Spiritual Pater Rudolf Ammann ISch. Während die Pfarrer Mwanguhya und Chelamparambath das Prädikat „brilliante Priester“ verliehen bekamen, erhielt Pater Sabu Purayidathil diesen „Titel“ nur mit der Einschränkung „obwohl er zu den Kapuzinern gegangen ist…“ Und Pfr. Patrick Mwanguhya wandte er sich zu mit den Worten, er sei der „beste Priester“.

Auch der bei der Communio wohnende Gastpriester Sabu Purayidathil (r.) konzelebrierte und wurde am humorvollen Ende der Messe von Bischof Joseph Mar Thomas (l.) – wie auch Pfarrer Joseph Chelamparambath (m.) – zu „brillianten Priestern“ ernannt – allerdings Sabu mit der Einschränkung „obwohl er Kapuzinerpater geworden ist“. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Auch der bei der Communio wohnende Gastpriester Sabu Purayidathil (r.) konzelebrierte und wurde am humorvollen Ende der Messe von Bischof Joseph Mar Thomas (l.) – wie auch Pfarrer Joseph Chelamparambath (m.) – zu „brillianten Priestern“ ernannt – allerdings Sabu mit der Einschränkung „obwohl er Kapuzinerpater geworden ist“. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

Den nicht zölibatär lebenden Diakon Manfred „Manni“ Lang beförderte der Bischof von Bathery kurzerhand zum „besten Diakon“ und sagte ihm unter Protest von Schwester Lidwina und seiner ebenfalls anwesenden Ehefrau Sabine Roggendorf das Potenzial zu, noch ein guter Priester zu werden.

Dem derzeit als stellvertretender Generalsuperior kommissarisch an der Spitze des Ordo Communionis in Christo stehenden Father Jaison Thazhathil aber, einst der beste Schüler seiner Klasse am St. Aloysius Seminary, prophezeite der Episkopus noch einen bedeutenden Aufstieg in der kirchlichen Hierarchie…

pp/Agentur ProfiPress