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Kreitz bleibt am GAT

43jähriger Bürgermeisterkandidat der Monschauer Union unterliegt bei Stichwahl deutlich gegen 35jährige, den Grünen nahestehende Philosophiedozentin – Partei- und Fraktionsvorsitz niedergelegt

Mechernich/Monschau – Der Mechernicher Gymnasialdirektor Micha Kreitz ist bei der Stichwahl um den Monschauer Bürgermeisterposten auch bei der Stichwahl unterlegen. Dr. Carmen Krämer, die parteilose Kandidatin der Grünen, gewann nach Einschätzung der Aachener Tageszeitungen „mehr als deutlich“ mit 62,62 zu 37,38 Prozent.

Micha Kreitz, Schulleiter des „Gymnasium am Turmhof“ (GAT), und der frühere Bundesinnen- und Verteidigungsminister Thomas de Maizière bei einer Vorlese- und Diskussionsveranstaltung in der Aula des Mechernicher Schulzentrums. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Wahl vor 14 Tagen hatte der Oberstudiendirektor aus Konzen 32,09 Prozent der Stimmen geholt, Dr. Carmen Krämer 40,42 Prozent. Während die 35jährige Philosophiedozentin an der Uni Kiel bei der Stichwahl 969 neue Stimmen hinzugewann, konnte Micha Kreitz nur 66 Kreuze mehr erreichen als im ersten Wahldurchgang.

Mit 96 Prozent war Micha Kreitz (m.) zum Bürgermeisterkandidaten der Monschauer CDU gewählt worden, hier mit (v. l.) CDU-Geschäftsführer Kevin Stollenwerk, dem stellvertretenden Vorsitzenden Lukas Krüger, dem Ehrenvorsitzenden Alexander Lenders, Städte-Regionsrat Dr. Tim Grüttemeier, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Jochen Emonds, der stellvertretenden Vorsitzenden Claudia Koll und Landtagskandidat Daniel Scheen-Pauls. Foto: Carsten Mannheims/CDU Monschau/pp/Agentur ProfiPress

Politische Verantwortung

Der 43-Jährige übernahm noch am Wahlabend die politische Verantwortung und legte sowohl den Fraktionsvorsitz im Monschauer Stadtrat als auch den Parteivorsitz in der Monschauer Union nieder. Seine Mandate will Kreitz behalten.

Seit sechs Jahren ist er Schulleiter des Gymnasiums am Turmhof in Mechernich. „Ich habe immer gerne am GAT gearbeitet“, sagte er dem Mechernicher „Bürgerbrief“ vor der Wahl. Ganz gleich, wie die entschieden werde, für ihn sei eins klar: „Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen – im Rathaus in Monschau oder weiter am Gymnasium in Mechernich.“

pp/Agentur ProfiPress