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“Komm auf Tour” – Berufsorientierung in der Zikkurat

“Komm auf Tour” – Berufsorientierung in der Zikkurat
Landrat Günter Rosenke ist Schirmherr des Projektes für 500 Schüler aus dem Kreis – Drei Tage lang sollen Siebt- und Achtklässler aus Förder-, Haupt- und Gesamtschulen ihre Stärken erleben können
Mechernich-Firmenich – “Man sagt Euch oft, was Ihr nicht könnt – heute könnt Ihr zeigen, welche Stärken Ihr habt”, sagte Landrat Günter Rosenke am Dienstagmorgen zu einer versammelten Schülerschar in der Zikkurat. Als Schirmherr des Berufsorientierungsprojektes “Komm auf Tour – meine Stärken, meine Schwächen” begrüßte er die Schüler in der neuen Veranstaltungshalle der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat, “Z4”. Dort war auf rund 500 Quadratmetern ein Erlebnis-Parcours mit verschiedenen Stationen aufgebaut, auf dem die Jugendlichen der siebten und achten Jahrgangsstufe von Haupt- Förder- und Gesamtschulen einigen Herausforderungen gegenüberstanden: im Labyrinth Orientierung finden, Auftritt auf der Bühne, aber auch das erste Mal in der “sturmfreien Bude” oder seine Zukunft im “Zeittunnel” entdecken.
Hauptsächlich dient “Komm auf Tour – meine Stärken, meine Schwächen” der Berufsorientierung. Aber auch Themen wie Empfängnisverhütung werden dabei behandelt, denn dieser Bereich gehört schließlich auch zur Lebensplanung. Drei Tage lang können sich insgesamt 500 Jugendliche aus dem Kreis Euskirchen ausprobieren – bewusst in so jungen Jahren, wie Dr. Stefan Krings von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erklärte. Denn dann könne man sich umso besser in der Schule auf den Traumberuf vorbereiten. “Außerdem stehen für die Schüler demnächst die Berufspraktika an, auch da kann man mit mehr Informationen besser auswählen.”
Zahlreiche regionale Partner unterstützen das Projekt, neben der BZgA auch die Bundesagentur für Arbeit und das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalens. Uwe Günther von der Kreishandwerkerschaft Rureifel bedankte sich besonders bei Ramtin Khazdouzian, Geschäftsführer der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat. Denn der hatte die Veranstaltungshalle für das Projekt zur Verfügung gestellt, obwohl mit Hochtouren an der offiziellen Eröffnung der Halle am kommenden Samstag gearbeitet wird. “Das war sicher nicht einfach”, meinte Günther. Ramtin Khazdouzian: Bei der Jugendförderung sind wir immer gerne dabei!”
pp/Agentur ProfiPress

Manfred Lang

24.11.2009