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Kalpers konzertiert in Holzheimer Kirche

10. Benefizkonzert für das Mechernicher Sterbehospiz „Stella Maris“ der Communio in Christo, dessen Schirmherr der Westerwälder Startentor ist – Vorverkauf für die beiden Oktoberkonzerte in der Gründungskirche St. Lambertus beginnt noch vor Muttertag – Johannes Kalpers: „Musikalischer Botschafter des Charismas der göttlichen Liebe“

Bei der Konzertvorbesprechung nahmen Startenor Johannes Kalpers (Mitte) und seine organisatorischen Mitarbeiter (von rechts) Norbert Arnold, Hans-Jürgen Sauer, Herribert Liermann und Heiner Dieroff jetzt die St.-Lambertus-Pfarrkirche genau unter die Lupe. Dort finden am Wochenende 26./27. Oktober Benefizkonzerte mit Johannes Kalpers statt, der Vorverkauf beginnt Anfang Mai, also noch vor Muttertag. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Holzheim – Dunkle Brille, Drei-Tage-Bart, Anreise mit eigenem Pkw, Kfz-Kennzeichen Westerwaldkreis Montabaur, Parkplatz im Innenhof zwischen Pfarrheim und Kirchenmauer: So kam Startenor Johannes Kalpers jetzt im beschaulichen Mechernich-Holzheim an. Und zwar, um die Pfarrkirche St. Lambertus ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

„Wie viele Sitzplätze?“ „Wie ist die Akustik?“ „Phantastisch?“ „Können die Leute von überall den Altar einsehen?“ „Kann ich die Orgel sehen?“ Diese und andere Fragen beschäftigten den 1966 in Koblenz geborenen und im Westerwald aufgewachsenen Sänger bei seiner Stippvisite in der Eifel. Der wegen seiner Heimatverbundenheit zum „Botschafter des Westerwalds“ ernannte Startenor hat nämlich auch eine innige Beziehung zum Mechernicher Bleiberg.

Kalpers ist eng mit der Communio in Christo verbunden und seit vielen Jahren Schirmherr des Sterbehospizes „Stella Maris“, das in diesen Tagen zehnjähriges Bestehen im neuen sternförmigen Gebäude hinter Langzeitpflege und Mutterhaus der Communio an der Mechernicher Bruchgasse feierte.

Bei seinen jährlichen Benefizkonzerten für das Hospiz im Mechernicher Schulzentrum, auf Burg Satzvey und im Euskirchener Stadttheater hat der Schirmherr mit Künstlerkollegen zusammen bislang 85 000 Euro für den von Ex-AOK-Direktor Hans-Jürgen  Sauer geführten Hospiz-Förderverein eingespielt. Dieses Jahr nun plant der Tenor für „sein“ Hospiz erstmals ein rein geistliches Konzert mit der Musik Johann Sebastian Bachs am Samstag/Sonntag 26./27. Oktober.

Und Austragungsort soll – natürlich – die Pfarrkirche St. Lambertus in Mechernich-Holzheim sein, in der Mutter Marie Therese, die spätere Gründerin der Communio in Christo, am 1. September 1977 ihre erste geistliche Gründung, die „Unio der Sühnenden Liebe“, aus der Taufe gehoben hatte.

Die Konzerte beginnen am Samstag, 26. Oktober, um 19 Uhr und am Sonntag, 27. Oktober, um 17 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 29 Euro, Schwerbehinderte, Rollstuhlfahrer und Kinder zahlen 25 Euro. Der Vorverkauf beginnt am 2. Mai, also noch vor Muttertag.

Es wurden fünf Vorverkaufsstellen im Kreis Euskirchen eingerichtet, bei der Communio in Christo in Mechernich, Bruchgasse 10, Tel. 02443/98 14 821, im Reisebüro Schäfer in Mechernich, Dr.-Felix-Gerhardus-Str. 11, Tel. 02443/98 970, in der Mandala-Bücherstube in Bad Münstereifel, Orchheimer Str. 39, Tel. 02253/66 33, in der Buchhandlung Rotgeri in Euskirchen, Bahnhofstr. 16-18, Tel. 02251/27 88 und in der Buchhandlung Reinhardt in Zülpich, Münsterstr. 2, Tel. 02252/70 71.

Die Ticket-Hotline hat die Durchwahl 02443/ 98 14 821. Sie ist erreichbar montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr.

Zum Vortermin traf sich Johannes Kalpers jetzt mit Norbert Arnold, dem Geschäftsführer der Sozialwerke und Pflegeeinrichtungen der Communio in Christo, und mit Hans-Jürgen Sauer, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Hospizes „Stella Maris“. Mit von der Partie waren außerdem Hedwig Wipperfürth, die Messnerin an St. Lambertus Holzheim, sowie Heiner Dieroff und Herribert Liermann vom Vorstand des Fördervereins.

Johannes Kalpers sagte vor Ort in Holzheim: „Es wird mein zehntes Konzert zugunsten des Hospizes sein, und es wird ein ganz besonderes Konzertprogramm mit dem Titel haben »Ich will den Kreuzstab gerne tragen«. Zur Musik von Johann Sebastian Bach liest Communio-Ordensschwester Lidwina zwischendurch Meditationen und Betrachtungen von Mutter Marie Therese an diesem ganz besonderen Ort ihrer Gründungen.“

„Es ist übrigens auch ein ganz besonderer Ort für mich“, sagte der bekannte Interpret klassischer Opern, Oratorien und Lieder, der auch in der volkstümlichen Unterhaltungsmusik zu Hause ist: „Seit meinem ersten Besuch hier in Holzheim habe ich mich immer unglaublich wohl an diesem Ort, in dieser Kirche, gefühlt. Und ich bin sehr glücklich, dass wir diese beiden Konzerte in dieser Kirche durchführen dürfen!“

Weiter sagte der Meisterschüler unter anderem von Nicolai Gedda, Hermann Prey, Bernhard Adler und Elisabeth Schwarzkopf, Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe und Stipendiat der „Richard-Wagner-Stiftung“: „Mir ist es ein Anliegen, in diesem Konzert auch musikalischer Botschafter des besonderen Charismas von Mutter Marie-Therese und der Communio in Christo sein zu dürfen.“

Und dann stellte sich der Tenor selbst die Frage: „Warum?“ Und antwortete: „Die intensiven Gespräche und Begegnungen mit den Wegbegleitern Mutter Marie Thereses, Pfarrer Hermann Walch und Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Schwester Lidwina und den Mitgliedern der Kommunität sowie die Lektüre einiger Bücher von Mutter Marie Therese, haben mich überzeugt davon, dass Mutter Marie Therese von Gott beauftragt war, uns Menschen das »Geschenk Gottes«, seine bedingungslose Liebe, wieder in unser Blickfeld zu rücken und Gottes Liebe neu zu entdecken.“

Für ihn sei es tröstlich, so Johannes Kalpers, und es mache ihn ruhiger, zu wissen, dass jeder Mensch, egal was geschehe, von Gott geliebt, beschützt und angenommen ist: „Vor diesem Hintergrund ist die Auswahl des Konzerttitels, »Ich will den Kreuzstab gerne tragen« nach einer gleichnamigen Bach-Kantate, zu Stande gekommen und meine Idee für dieses Repertoire in Verbindung mit den Texten und Betrachtungen von Mutter Marie Therese.“

pp/Agentur ProfiPress