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Jetzt spenden auch Mechernichs Jecke Blut

Erstmals närrischer Aderlass im Stadtgebiet Mechernich – Das Dreigestirn aus Weyer ruft alle Narren zur Blutspende am Freitag, 23. Januar, von 16 bis 20 Uhr, in der Kommerner Bürgerhalle auf

Mechernich-Kommern – Passend zum DRK-Slogan „Aus Liebe zum Menschen“ setzen nach dem Vorbild der Euskirchener und Zülpicher nun auch Karnevalisten aus dem Stadtgebiet Mechernich ein Zeichen der Humanität und rufen erstmals zu einer närrischen Blutspende auf. Am Freitag, 23. Januar, von 16 bis 20 Uhr, sind alle Interessierten aufgerufen, sich an der jecken Blutspende in der Kommerner Bürgerhalle, Auf dem Acker 38, zu beteiligen.

Unter dem Motto „Jeder Jeck ein Lebensretter!“ wird das Jubiläumsdreigestirn der KG „Weyerer Blömche“ mit gutem Beispiel vorangehen. Prinz Björn (Wassong), Bauer Michael (Hochgürtel) und Jungfrau Michaela (Lock) aus Weyer, die bereits bei der Typisierungsaktion der Hilfsgruppe Eifel in der Hellenthaler Grenzlandhalle in vollem Ornat zum Bluttest antraten, werden einmal mehr unter Beweis stellen, dass man im Karneval Spaß haben und dabei Gutes tun kann.

Rufen gemeinsam zur ersten närrischen Blutspende im Stadtgebiet Mechernich auf: die Verantwortlichen des Roten Kreuzes mit den Karnevalisten aus Mechernich, Kommern und Weyer mit Mechernichs Jugendprinzessin Sarah I. (Falk) und dem Dreigestirn der KG Weyerer Blömche. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Rufen gemeinsam zur ersten närrischen Blutspende im Stadtgebiet Mechernich auf: die Verantwortlichen des Roten Kreuzes mit den Karnevalisten aus Mechernich, Kommern und Weyer mit Mechernichs Jugendprinzessin Sarah I. (Falk) und dem Dreigestirn der KG Weyerer Blömche. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Blut spenden können alle 18- bis 72-Jährigen, Frauen bis zu viermal, Männer bis zu sechsmal im Jahr. Nach ärztlicher Absprache kann man auch über das angegebene Alter hinaus den so dringend benötigten Lebenssaft spenden. Erstspender dürfen maximal 68 Jahre alt sein und müssen – ebenso wie alle anderen Erstspender – ihren Personalausweis mitbringen. Vor dem lebensrettenden Aderlass sollte man ausreichend gegessen und getrunken haben. „Dann verträgt man die Blutspende besser“, so die Kommerner Blutspende-Helferin Michaela Schlösser.

Für das Wohlergehen aller Spender wird wie immer bestens gesorgt sein, wie Rotkreuz-Blutspendebeauftragte Edeltraud Engelen verspricht. Bereits am frühen Morgen werde die Rotkreuz-Crew damit beginnen, ein großes Büfett vorzubereiten, damit alle Spender gestärkt nach Hause gehen können. Und: „Es wird auch Stimmungsmusik laufen.“ Karnevalistisch geschmückt ist die Bürgerhalle ohnehin.

Damit die Resonanz bei den Blutspendern am Freitag, 23. Januar, in Kommern möglichst groß wird, wurde bereits beim großen Gemeinschaftsfrühschoppen der Mechernicher Karnevalsgesellschaften in der Bürgerhalle in Weyer die Werbetrommel für die Veranstaltung gerührt. Dabei ließen Rotkreuzgeschäftsführer Rolf Klöcker aus Kommern, zugleich Vorsitzender des Mechernicher DRK-Ortsvereins und Michael Sander, Pressewart des Festausschusses Mechernicher Karneval, durchblicken, dass sich die „jecke Blutspende“ auch im Stadtgebiet Mechernich etablieren soll. Dass die Premiere nicht in Mechernich selbst, sondern in Kommern stattfindet, hat terminliche Gründe.

pp/Agentur ProfiPress