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„Imagine“ im Kneipenkarneval

Traditioneller Karnevalsspaß im Mechernicher Magu fing leise an und wurde anschließend zum vollen Erfolg – Erlös geht erneut an die Mechernich-Stiftung

Mechernich – Wie fängt man in Zeiten von Krieg und Krisen eine fröhliche Karnevalsveranstaltung an? Diese Frage stellten sich auch die Macher der inzwischen fünften Kneipensitzung im Mechernicher Magu. Die Antwort von Hans-Dieter Hahn-Möseler: „Aufgrund der aktuellen Geschehnisse in der Welt fangen wir unsere Kneipensitzung einmal anders an. Freuen Sie sich auf Julia Cremer.“

Davon lebt eine Kneipensitzung: Trompeter Markus Rey ist mittendrin im Publikum bei der fünften Auflage dieser Veranstaltung im Mechernicher Magu. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress
Davon lebt eine Kneipensitzung: Trompeter Markus Rey ist mittendrin im Publikum bei der fünften Auflage dieser Veranstaltung im Mechernicher Magu. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

Nach dieser Ankündigung wusste die Sopranistin mit emotionalen Songs wie „Imagine“ von John Lennon, „Mir sin eins“ von Kasalla oder auch dem „Halleluja“ auf ganzer Linie zu überzeugen. Das war mal ein angemessenes Opening, das sich absolut sehen und aber vor allem hören lassen konnte.

Im weiteren Verlauf des über fünfstündigen Programms konnten sich die teils karnevalistisch gekleideten Gäste auf kölsche Musik vom Feinsten von der „Domstadtbande“ freuen. „Ne Schwadlappe“ war ebenso dabei wie „Die Henkelmänchen“ und Reiner Roos als „Ne närrische Kommissar“. Ebenfalls zu Gast: „Trompeter Markus Rey“, der „Jeck noh Note“ und „Josephine Ohly“. Tänzerische Darbietungen präsentierte die „Tanzgruppe Original Kölsch Hännes’chen“. Aus der Heimat mit dabei waren die Tanzgruppe der „Löstige Höndche Nettersheim e.V.“ und die „Blos mer jeht un Bumskapell“.

Der Erlös der Sitzung geht traditionell an die Mechernich Stiftung: Dafür bedankten sich die Vorstände Maria Jentgen und Michael Stöhr (l.) bei den Organisatoren Rainer Krewinkel (2.v.l.) und Hans-Dieter Hahn-Möseler. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress
Der Erlös der Sitzung geht traditionell an die Mechernich Stiftung: Dafür bedankten sich die Vorstände Maria Jentgen und Michael Stöhr (l.) bei den Organisatoren Rainer Krewinkel (2.v.l.) und Hans-Dieter Hahn-Möseler. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

Sagenhaft tolle Unterstützung

Unter den Gästen war auch Maria Jentgen. Die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung freute sich auf die fünfte Kneipensitzung, nicht nur wegen des Programms, sondern auch, weil die Erlöse der Sitzung dem guten Zweck der Stiftung gewidmet sind. Sie hieß die Gäste daher sehr herzlich willkommen und dankte gleichzeitig für die sagenhaft tolle Unterstützung.

Angesichts von Krisen und Krieg begann die Kneipensitzung diesmal etwas anders: Sopranistin Julia Cremer sang unter anderem „Imagine“ von John Lennon. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress
Angesichts von Krisen und Krieg begann die Kneipensitzung diesmal etwas anders: Sopranistin Julia Cremer sang unter anderem „Imagine“ von John Lennon. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

Veranstalter Hans-Dieter Hahn-Möseler betonte: „Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle Künstler kostenlos auftreten und den weiten Weg aus dem schönen Köln hier zu uns suchen und der Erlös an die Mechernich-Stiftung geht.“ Der Obergartzemer stellt dafür alljährlich gemeinsam mit seinem Bühnenpartner Rainer Krewinkel, die besser bekannt sind als „Botz un Bötzje“, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Neben den Künstlern tragen auch das Team der Obergartzemer Event-Löven mit ihrer Technik und das Magu mit seinen Räumlichkeiten dazu bei, dass die Spende für die Mechernich-Stiftung üppig ausfällt. Denn beide verzichten auf Technik- und Raummiete.

Die „Domstadtbande“ um Frontmann Rob Reden trat für den guten Zweck ebenso wie die anderen Künstler ohne Gage auf. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress
Die „Domstadtbande“ um Frontmann Rob Reden trat für den guten Zweck ebenso wie die anderen Künstler ohne Gage auf. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

Bereits jetzt, konnten die Veranstalter stolz verkünden, dass für die in Aussicht stehende sechste Kneipensitzung im kommenden Jahr schon über 100 Karten verkauft wurden. Damit stehe einer erfolgreichen Fortsetzung nichts mehr im Wege.

pp/Agentur ProfiPress