Großes Gejohle für “Bauer Markus”

Großes Gejohle für “Bauer Markus”
Kallmuth kommt zur Hauptsendezeit groß heraus – Erste Folge der Eifel-Krimiserie “Mord mit Aussicht” wurde in dem Eifeldorf auf der Großleinwand verfolgt
Mechernich-Kallmuth – Montag Abend, 20.15 Uhr. Eine Runde von etwa 40 Kallmuther schaute im Bürgerhaus gebannt auf die eigens aufgebaute Großleinwand. Als die ersten Bilder erschienen, wurde es bei der Privatveranstaltung des Ortskartells mucksmäuschenstill im Saal. Nein, dies war nicht “public viewing” der Fußball-Weltmeisterschaft. Es wurde die erste Folge “Mord mit Aussicht” ausgestrahlt.
Denn Kallmuth spielt die Hauptrolle in der neuen Krimiserie, die jeweils montags um 20.15 Uhr im ARD gezeigt wird. Als das fiktive Eifeldorf “Hengasch” kommt Kallmuth und gerade das Kallmuther Bürgerhaus groß heraus, denn es ist die Polizeiwache in der Serie.
Auch der Kallmuther Landwirt Christoph Niessen spielt als “Bauer Markus” samt Trecker eine Nebenrolle in dem “Eifel-Krimi”. Immer, wenn er auf der Leinwand auftauchte, hoben die im Bürgerhaus Versammelten zu großem Gejohle an – ebenso, sobald es ein Kallmuther Bauwerk zu sehen gab.
Aber auch andere Landstriche der Eifel gab es bewundern. “Schau mal, dass ist doch Schaven”, tuschelte man dann etwa im Raum. Robert Ohlerth, der Kallmuther Ortsvorsteher und stellvertretende Bürgermeister Mechernichs, war sichtlich stolz auf die Kallmuther Fernsehpräsenz. Aber auch materiell hatte die Zusammenarbeit mit dem Filmteam Vorteile, wie der “Sheriff” berichtet: “Durch das Geld konnten wir die Energieversorgung zwischen Bürgerhaus und dem angeschlossenen Wohnhaus nun klar trennen.”
Christoph Niessen war zufrieden mit seinem ersten Fernsehauftritt, auch wenn er etwas erstaunt über die Kürze mancher Szenen war. So gab es ihn etwa fünf Sekunden beim Mistabladen zu sehen, wobei Niessen erstaunt ausrief: “Das haben wir neun Mal gedreht!”
pp/Agentur ProfiPress

Manfred Lang

07.02.2008