Füller und Tinte gegen Pinsel und Farbe eingetauscht

Insgesamt 21 Schüler des städtischen Gymnasiums Am Turmhof Mechernich (GAT) verpassen dem Domizil der Garten-AG einen neuen Anstrich

Eva Deinhard, Kunstlehrerin am städtischen Gymnasium Am Turmhof (GAT), plante das Vorhaben gemeinsam mit den Schülern. Auch an der Umsetzung beteiligte sie sich. Foto: Heidrun Scharthoff/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Weil sie die Graffiti an den Außenwänden ihres Gartenhauses schon längere Zeit störten, kamen die Schüler der Garten-AG des städtischen Gymnasiums Am Turmhof (GAT) in Mechernich auf die Idee, diesem Zustand ein Ende zu bereiten und die Wände neu zu streichen. Unterstützung erhielten sie bei diesem Vorhaben von der Leiterin der Garten-AG der Schule, Heidrun Schwarthoff, der Kunstlehrerin Eva Deinhard sowie von insgesamt 21 Schülern der Oberstufe.

Deinhard war es auch, die den Kontakt zum Nöthener Malermeister Hans-Josef Berzheim herstellte, der den Schülern im Rahmen der Umgestaltungsarbeiten mit Rat und Tat zur Seite stand. Auf Vermittlung Berzheims erhielten die fleißigen Maler des GAT zudem eine Farbspende im Wert von 250 Euro von Frank Flimm, seines Zeichens Mitarbeiter eines Euskirchener Malereinkaufs. Werkzeug und Pinsel spendete Malermeister Berzheim kurzerhand selbst, damit die Arbeiten zügig beginnen konnten. Er und sein Sohn, der ebenfalls im Familienbetrieb arbeitet, unterstützten die GATler jedoch nicht nur mit Material, sondern auch mit fachlichem Knowhow, indem sie Kniffe beim Abwaschen der Wände, dem Auftragen der Grundfarbe sowie beim Malen der Motive vermittelten.

Naturnahe Motive verschönern seit Kurzem das Domizil der Garten-AG des GAT. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Vorbereitet und geplant wurde die Aktion von Kunstlehrerin Deinhard, die mit den Schülern vor Beginn der Arbeiten über verschiedene Entwürfe beratschlagte. Durchsetzen konnte sich schließlich ein Konzept, das – dem Verwendungszweck des Gebäudes entsprechend – naturnahe Motive für die Außenwände vorsah. Insgesamt drei Tage malten die Schüler daraufhin in akribischer Feinarbeit heimische Pflanzen und Tiere auf die zuvor grundierten Flächen.

Das ganze Projekt habe den Schülern unheimlich viel Spaß gemacht merkte Biologielehrerin Schwarthoff nach Abschluss der Arbeiten an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Garten-AG verfügt nun über ein einladendes und völlig neu gestaltetes Domizil, welches den Mittelpunkt des Naturgartens darstellt, den die AG-Mitglieder, allesamt Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7, pflegen. Gespannt blicken nun die Schüler ihrem nächsten Vorhaben entgegen: dem Pflanzen einer Weidenhecke und dem Bepflanzen der Blumenbeete.

Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress