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Europas modernster Autoscooter

Am Samstag, 3. September, um 18 Uhr wird die Mechernicher Traditions-Herbstkirmes auf althergebrachte Art mit Kirmesknochen-Ausgraben und Kirmespitter eröffnet

Mechernich – Die Herbstkirmes am Fuße des Johannesbergs ist die ältere und ursprünglichere – die „Maikirmes“ oder „Frühjahrskirmes“ kam erst in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts dazu. Am kommenden Samstag, 3. September, um 18 Uhr wird „op de Kier“ der Kirmesknochen ausgegraben, der die Mechernicher Traditionskirmes am ersten Wochenende im September symbolisiert.

Von der „Kier“, „Mechernichs Altstadt“, so Vereinskartellchef Marcel Hembach, setzt sich der Festzug am Samstag, 3. September, um 18 Uhr zum eigentlichen Kirmesplatz in Bewegung. Hier tragen auf einem Archivbild Angehörige des Jugendrotkreuzes den die Kirmes symbolisierenden „Kirmespitter“ zum Ort des Geschehens. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Von der „Kier“, „Mechernichs Altstadt“, so Vereinskartellchef Marcel Hembach, setzt sich der Festzug am Samstag, 3. September, um 18 Uhr zum eigentlichen Kirmesplatz in Bewegung. Hier tragen auf einem Archivbild Angehörige des Jugendrotkreuzes den die Kirmes symbolisierenden „Kirmespitter“ zum Ort des Geschehens. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Von dort setzt sich der Festzug mit Kirmesgesellschaft, Knochen und „Kirmespitter“ zum Kirmesplatz zwischen Weierstraße und Nyonsplatz in Bewegung. Für die Musik unterwegs sorgt traditionell ein Ensemble, das sich laut Vereinskartellchef Marcel Hembach aus Musikern der Bergkapelle und der Bigband der Prinzengarde zusammensetzt.

Platzkonzert vor der Volksbank

Der Kirmessonntag beginnt um 10.45 Uhr mit einer heiligen Messe und anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal. Ein Festzug führt die Gäste danach zum Kirmesplatz. Dort spielen mehrere Musikkapellen zu einem Platzkonzert vor der Volksbank auf.

Vereinskartellchef Marcel Hembach ist extra zum „Öcher Band“ gefahren, um Europas derzeit modernsten Autoscooter an den Bleiberg zu holen. Hier ist allerdings ein älteres Modell aus dem Archiv zu sehen. Foto: pp/Agentur ProfiPress
Vereinskartellchef Marcel Hembach ist extra zum „Öcher Band“ gefahren, um Europas derzeit modernsten Autoscooter an den Bleiberg zu holen. Hier ist allerdings ein älteres Modell aus dem Archiv zu sehen. Foto: pp/Agentur ProfiPress

Geöffnet sind die Fahrgeschäfte am Freitag ab 16 Uhr, am Samstag ab 15 Uhr, am Sonntag von 11 Uhr an Kirmesmontag wieder ab 15 Uhr. Marcel Hembach ist es gelungen, Europas derzeit modernsten Autoscooter auf den Marktplatz zu holen. Die Traditions-Schaustellerfamilie Lossen (seit 1928) betreibt das Fahrgeschäft mit 30 Selbstfahrern und High-End-Dolby-Surround-Anlage. Ebenfalls mit am Start: eine große Raupenbahn. Hinzu kommen Getränke- und Imbissstände, Kinderkarussells, Flieger, Schieß- und Pfeilwurfbuden sowie Entenangeln.

pp/Agentur ProfiPress