Erster belgischer Betrieb bei Regionalmarke Eifel

Erster belgischer Betrieb bei Regionalmarke Eifel
Eifeler Fleischvertrieb AG in St. Vith wird erster Produzent mit dem Eifel-Logo in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens – Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe ist das Ziel
St. Vith/Prüm – Als erstes Unternehmen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens hat sich der Schlacht- und Zerlegebetrieb P & M aus St. Vith der Regionalmarke Eifel angeschlossen. Bekannt ist das Unternehmen auch als Eifeler Fleischvertrieb AG.
Betriebe, die ihre Produkte mit diesem Logo kennzeichnen dürfen, leisten in vielfältiger Hinsicht einiges für die Region. Denn sie beziehen ihre Hauptrohstoffe garantiert aus der Eifel, zudem soll möglichst viel davon in der Region bleiben und somit regionale Wirtschaftkreisläufe stärken.
Marcel Peters, Inhaber und Geschäftsführer, zu dieser Entscheidung: “Schon lange pflegen wir Kontakte zu Kunden in der deutschen Eifel. Und die Entwicklungen der Regionalmarke Eifel dort sind uns nicht verborgen geblieben. Der Trend zur echten Regionalität ist unverkennbar. Und dem möchten wir uns mit der bekannten Regionalmarke Eifel anschließen”, begründet Marcel Peters, Inhaber und Geschäftsführer, seine Entscheidung. “Der Bereich Fleisch- und Wurst ist einer unserer Hauptthemen. Hier arbeiten wir bereits erfolgreich mit rund 20 Partnern – überwiegend Metzgereien – zusammen. Wir sind sehr froh darüber, dass wir nun einen weiteren leistungsstarken Betrieb in dieser Kette gefunden haben”, fügt Arndt Balter von der Regionalmarke Eifel GmbH hinzu.
Die Regionalmarke Eifel steht schon seit vielen Jahren für regionale Qualitätsprodukte. Das Logo – ein kleines, gelbes “e” auf vierfarbigem Hintergrund – ist Herkunftszeichen und Qualitätsmarke zugleich. An ihm können Verbraucher die besondere Qualität aus der Eifel direkt erkennen. Es sagt ihnen, wo die Lebensmittel herkommen und wie sie produziert wurden. Unabhängige Kontrollinstitute prüfen nämlich auch den gesamten Warenfluss und die Produktionsabläufe. Derzeit gehören rund 300 Betriebe (Produzenten, Landwirte, Gastgeber) der Regionalmarke Eifel an.
Der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Karl-Heinz Lambertz, gratulierte persönlich zur Zertifikatsübergabe. “Die Regionalmarke Eifel bietet eine große Chance für kleine und mittelständische Betriebe”, so Lambertz. “Regionalität ist mehr als ein Trend. Und die bereits gut funktionierende grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismus zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, uns weiter als attraktive Qualitätsregion zu entwickeln.”
pp/Agentur ProfiPress

Manfred Lang

29.11.2011