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Emil-Kreuser-Straße: Nach Pfingsten geht’s los

Die Sanierung verläuft von der Weierstraße stadtauswärts Richtung Heerstraße – Am Familienzentrum entsteht ein Parkplatz

Trafen sich zu einem letzten Vorgespräch vor Ort, bevor gleich nach Pfingsten die Bauarbeiten beginnen: (v.l.n.r.) Fachbereichsleiter Helmut Schmitz, Teamleiter Mario Dittmann, Bauunternehmer Norbert Backes, Bauleiter Mario Peters und Planer Rudi Mießeler. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Nach Pfingsten ist es so weit: In der Woche ab dem 10. Juni beginnen die Stadt Mechernich und die beauftragte Baufirma Backes mit der umfangreichen, seit langem geplanten Sanierung der Emil-Kreuser-Straße und der Straße Im Sande. Zu einem letzten Vorgespräch trafen sich die Verantwortlichen vor Ort, zumal es eine Abweichung von der geplanten Vorgehensweise gibt. Aus verkehrstechnischen Gründen beginnen die Bauarbeiten an der Weierstraße in Richtung der Straße Im Sande. „Die beladenen Lkw fahren dann stadtauswärts unmittelbar auf die Bundesstraße und müssen nicht über Nebenstraßen geleitet werden“, erklärt Helmut Schmitz, Fachbereichsleiter Straßen bei der Stadt Mechernich.

Nach Pfingsten beginnen die Arbeiten, die aus dem Flickenteppich auf der Fahrbahn eine ansehnliche Emil-Kreuser-Straße machen sollen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Im Zuge der Sanierung der Fahrbahn, die derzeit einem Flickenteppich gleicht und stark durch Baumwurzeln beschädigt ist, sollen im oberen Bereich der Emil-Kreuser-Straße auf beiden Seiten Parkstreifen eingerichtet werden. Im Bereich zwischen der Weierstraße und der Straße „Im Sande“ wird man auf Wunsch der Anlieger darauf verzichten.

Die Wiese an der früheren Mechernicher Barbaraschule, in der das Familienzentrum untergebracht ist, soll für die Dauer der Bauarbeiten als Lagerfläche dienen und später zum Parkplatz werden.

Diese Wiese am Familienzentrum wird für die Dauer der Bauarbeiten als Lagerplatz genutzt und anschließend zum Parkplatz ausgebaut. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Beide Straßen werden eine Rinne aus Pflastersteinen zur Fahrbahnentwässerung enthalten. Auch die Beleuchtung wird erneuert, zudem ein Großteil der Versorgungsleitungenund die Hausanschlüsse. „Zum Teil verlaufen die Stromleitungen hier noch über die Dächer, diese werden nun unterirdisch verlegt“, informierte der mit der Planung beauftragte Bauingenieur Rudi Mießeler. Zum Abschluss werden außerdem mehr Bäume neu gepflanzt, als im Winter in Vorbereitung auf den Straßenbau gefällt werden mussten. Um die Anlieger finanziell nicht zu sehr zu belasten, bemühen sich alle Beteiligten, die Kosten so gering wie möglich zu halten.

„Feuerwehr und Rettungsdienst werden stets über den Stand der Arbeiten informiert, damit es bei einer eventuellen Anfahrt keine Probleme gibt“, sagte Helmut Schmitz. Die Arbeiten werden voraussichtlich ein Jahr dauern, wobei der Straßenbau selbst schnell erledigt sei. „Was aufhält, sind die Hausanschlüsse“, so Mießeler.

pp/Agentur ProfiPress