DRK betreut weiterhin Flüchtlinge

Helfer kümmern sich um Verpflegung und soziale Betreuung

Dahlem-Kronenburg – Nachdem das Rote Kreuz bereits kurzfristig die Erstversorgung der Flüchtlinge in Dahlem-Kronenburg übernahm, bleibt der DRK-Kreisverband auch weiter zuständig, wie Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker mitteilt. Die Verlängerung habe die Bezirksregierung kurzfristig entschieden. Allerdings werde die Zahl der DRK-Helfer reduziert.

Das Haus für Lehrerfortbildung in Kronenburg, das völlig überraschend von einem Tag auf den anderen als Notunterkunft hergerichtet werden musste, wird seit Karnevalssamstag als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Die Flüchtlinge sollen noch mindestens drei Wochen in Kronenburg bleiben.

Normalerweise werden die Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes, das sich im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen befindet, für Lehrerfortbildungen genutzt. Das Rote Kreuz aus dem Kreis Euskirchen machte Platz für die Flüchtlinge und ist nach der Erstversorgung auch weiterhin mit der Betreuung der 44 Menschen beauftragt. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress
Normalerweise werden die Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes, das sich im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen befindet, für Lehrerfortbildungen genutzt. Das Rote Kreuz aus dem Kreis Euskirchen machte Platz für die Flüchtlinge und ist nach der Erstversorgung auch weiterhin mit der Betreuung der 44 Menschen beauftragt. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

An den Wochenenden werden die Rotkreuz-Helfer die komplette Verpflegung der 44 Menschen sichern. „Außerdem übernehmen wir die soziale Betreuung, helfen beispielsweise bei Einkäufen und Arztbesuchen“, so Klöcker. Unter den Kronenburger Flüchtlingen befinden sich neun Familien mit insgesamt 18 Kindern. Herkunftsländer sind vor allem der Kosovo und Serbien und fünf weitere Nationen. Einige Flüchtlinge waren drei Tage ohne eine Ruhezeit unterwegs.

pp/Agentur ProfiPress