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Besinnung auf das Unsichtbare

Christliches Camp St. Agnes für Jugendliche – Zeit fürs Beisammensein und Zwischenmenschlichkeit – Konzentration auf unsichtbare, aber wichtige Komponenten des Lebens – 50 Jugendliche mit von der Partie

Camp St. Agnes 2013 an der Steinbachtalsperre: Zum Andenken stellten sich nach Einholen der Lagerfahne nochmal (fast) alle zum Gruppenbild auf. Foto: pp/Agentur ProfiPress

Kirchheim – 50 Jugendliche nutzten die Chance und nahmen am 20. christlichen Jugendzeltlager „Camp St. Agnes“ der Pfarre St. Agnes, Bleibuir und der GdG „St. Barbara“ Mechernich auf dem Zeltplatz der Bildungsstätte Steinbachtalsperre des Erzbistums Köln bei Kirchheim teil. Die Besinnung auf jene Dinge, die man nicht sehen kann, die aber trotzdem vorhanden sind, stand im Vordergrund der ausdrücklich christlichen Jugendveranstaltung.

„Feste Bräuche muss es geben“ und „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ sagt der Fuchs zum kleinen Prinzen in Antoine de Saint-Exupérys gleichnamigem Märchen. Die wirklich wichtigen Dinge bleiben für die Augen unsichtbar. Bei Meditation, Gebet und Gottesdienst besannen sich die Jugendlichen auf gerade diese Komponenten des Lebens. Zuverlässigkeit, Freundschaft, Streitkultur, Liebe, Hoffnung und nicht zuletzt Glaube gehörten dazu.

Für das leibliche Wohl der christlichen Jugendlichen war natürlich auch gesorgt. Essen und Trinken standen während des gesamten Zeltlagers reichhaltig zur freien Verfügung. Neben den besinnlichen Momenten gab es außerdem Spiele und eine Mutprobe für die Teilnehmer des Jugendzeltlagers „Camp St. Agnes“.

Manni Lang, Diakon und Teamleiter der insgesamt zwölf Betreuer,  betonte ausdrücklich: „Der Mensch braucht Rituale, feste Bräuche“. Deshalb setze er einmal am Tag einen geistlichen Impuls und sprach zu den Mahlzeiten und am Abend am Lagerfeuer ein Gebet mit den Kindern und Jugendlichen.

Holger Stürmer, Karl-Peter Heimbach, Anna Lang und Bärbel Vossen vom Betreuerteam betonten, dass das Zeltlager gewiss nicht ganz durchgeistigt sei. Auch im christlichen Zeltlager werde getollt und gespielt wie überall, wo Kinder und Jugendliche gemeinsam Zeit verbringen. „Der starke Wanja“ lautete in diesem Jahr das Lagermotto. Auf Stärke, Mut und die Zuversicht eines auf Gott vertrauenden Lebens stellte Jugendkaplan Hardy Hawinkels auch seine Lagermesse ein, die auch die benachbarte Kolpingjugend aus Höxter mitfeierte.

pp/Agentur ProfiPress