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8.100 Euro für flutgeschädigte Kitas

DRK-Kitas Gemünd I und II, Olef und Oberhausen mit Spende durch „Rursee-Marathon e. V.“ unterstützt – Soll für neue Einrichtung und benötigtes Material genutzt werden

Schleiden-Olef – „Wir hätten gerne mehr gegeben, aber durch Corona war alles in einem kleineren Rahmen gehalten“, so Alfred Hüpgen, erster Vorsitzender des „Rursee-Marathon e. V.“. Und trotzdem waren es ganze 8.100 Euro, die der Verein an drei DRK-Kitas im Schleidener Stadtgebiet überreichen konnte: Malsbenden (Gemünd I) und Kreuzberg (Gemünd II), die zukünftig zu einer Kita in Gemünd werden sollen sowie die Kitas Olef und Oberhausen. Die Summe stammt aus dem Erlös des 24. Rursee-Marathon im vergangenen Jahr, den der Verein organisiert hatte.

Erlaufene 8.100-Euro-Unterstützung für DRK-Kitas: (V. l.) Die Rotkreuzlerinnen Julia May (Oberhausen), Vera Müller (Olef), Christine Rauch (Gemünd I) und Andrea Wollgarten (Gemünd II) mit den Vorstandsmitgliedern des „Rursee-Marathon e. V.“ Alfred Hüpgen, Nicole Karbig, Gerd Hüpgen und Steffi Esch bei der Spendenübergabe in Olef. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Erlaufene 8.100-Euro-Unterstützung für DRK-Kitas: (V. l.) Die Rotkreuzlerinnen Julia May (Oberhausen), Vera Müller (Olef), Christine Rauch (Gemünd I) und Andrea Wollgarten (Gemünd II) mit den Vorstandsmitgliedern des „Rursee-Marathon e. V.“ Alfred Hüpgen, Nicole Karbig, Gerd Hüpgen und Steffi Esch bei der Spendenübergabe in Olef. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Stattgefunden hat die Übergabe am Olefer Spielplatz. Der Rotkreuz-Kreisverband hatte dort zusammen mit der Stadt Schleiden nach der Flut im Akkord Übergangscontainer für die Gruppen Gemünd I und II errichtet. Nebenan sind flutgeschädigte „Profino“-Kitas, ebenfalls in Containern, untergebracht.

Vor Ort waren Andrea Wollgarten, Kita-Leitung der DRK Kita Gemünd II, Vera Müller von der DRK-Kita Olef, Julia May von der DRK-Kita Oberhausen und Christine Rauch von der DRK-Kita Gemünd I.

Für den Spender-Verein waren Alfred Hüpgen, der erste Vorsitzende, Gerd Hüpgen, der Schriftführer sowie Nicole Karbig und Steffi Esch, Mitglieder des Vorstandes und des Orga-Teams mit von der Partie.

„Kam gerade recht!“

Alfred Hüpgen erklärte im Gespräch: „Bei uns hilft das ganze Dorf mit. Normalerweise organisieren wir Läufe und haben uns als soziale Institution dazu verschrieben, die Überschüsse unserer Dorfgemeinschaft, beziehungsweise der näheren Umgebung, zu überlassen. Beim Hochwasser haben wir allerdings eine Ausnahme gemacht und uns überlegt, wie wir auch außerhalb helfen können. So kamen wir auch auf die DRK-Kitas.“

Andrea Wollgarten betonte: „Wir sind euch wirklich sehr dankbar für diese wertvolle Unterstützung!“ Ihre Kolleginnen stimmten ihr zu. „Gerade bei den jetzigen Hürden, alles wieder einzurichten und fehlende Ausstattung zu besorgen, hilft uns das wirklich enorm. Da kam Eure Unterstützung gerade recht!“, so Wollgarten weiter.

Julia May von der Oberhausener Kita: „Bei uns ist gerade der Außenbereich sehr stark zerstört worden. Da wurde der Boden rausgerissen und jetzt können wir derzeit nur noch einen ganz kleinen Teil nutzen.“

Über 95.000 Euro in 12 Jahren

Seit 2010 habe der Verein bereits rund 95.000 Euro an Spendengeldern verteilen können – alles für die Mitglieder ganz selbstverständlich ehrenamtlich. Spitzenreiter war dabei eine neue Fachwerkpyramide für den Einruhrer Spielplatz mit über 16.000 Euro. Mit der Aktion „Running for Kids“ hatte man aber auch schon Kindern mit beispielsweise Leukämie oder Immunschwäche mit Spenden unterstützt.

Die von ihnen organisierten Läufe, die teils auch durch den Nationalpark Eifel führten, seien bei zahlreichen Vereinen und Einzelpersonen sehr beliebt. Der nächste, 25. Rursee-Marathon, findet am 5. und 6. November statt. Im Programm sind: 52-Kilometer-Ultra, Marathon, 16,5-Kilometer-Lauf, 5.000-Meter-Lauf, 2.000-Meter-Lauf (Jugend) und 600-Meter-Lauf (Kinder). Die Ergebnisse fließen auch in die Wertung des „Eifel-Cups“ ein. Weiterhin werden auch noch ein 16,5km-Walk und eine Eifelhöhen-Mountainbike-Fahrt geboten.

„Wir möchten uns auf jeden Fall beim Rursee-Marathon e. V. revanchieren“, so die anwesenden Rotkreuzlerinnen. Dafür überlege man sich derzeit noch etwas.

pp/Agentur ProfiPress