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100 Jahre Eifeler Motorsport

Am Sonntag, 19. Juni, werden Oldtimer im Freilichtmuseum Kommern ausgestellt

Mechernich-Kommern – Vor hundert Jahren wurde das erste Eifelrennen („Eifelrundfahrt“) ausgetragen – und zwar  auf einem 33 Kilometer langen Straßenkurs um Nideggen. Fritz von Opel nahm mit seinen Rennmaschinen, Rudolf Caracciola trug sich in die Siegerliste ein, Marken wie Neander und Fafnir waren vertreten. Mit dem fünften Rennen seiner Art wechselte der Austragungsort zum Nürburgring.

Freilichtmuseum Kommern und die Geschichte des Motorsports sind seit Jahrzehnten eng verbunden: Hier eine Archivaufnahme von einer Oldtimer-Rallye für Zweiräder. Foto: Manfred Lang/pp/Archiv ProfiPress

Der Motorsportclub „MSC“ Burgring Nideggen Eifel Classic e.V. zeigt zu diesem Jubiläum am Sonntag, 19. Juni, ab 11 Uhr auf dem Marktplatz Rheinland im Kommerner Freilichtmuseum in der Stadt Mechernich seine Ausstellung „Wie der Motorsport in die Eifel kam“.

Idylle aus drei Jahrhunderten: Fachwerkbauten aus dem 17. Und Autos aus dem 20. Jahrhundert im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern. Foto: pp/Archiv ProfiPress

Audi Quattro und Lancia Delta

Neben dem Siegerwagen des Lokalmatadors Gustav Münz – ein Ford Modell T – zeigt die Ausstellung weitere Ikonen des Motorsports. Porsche 911, Ford Capri und BMW 3,0 CSl gehörten ab 1972 in der deutschen Rennsportmeisterschaft zu den bis heute bekannten Tourenwagen und sind im Freilichtmuseum zu bestaunen.

Einer der bekanntesten Oldtimer im Stadtgebiet Mechernich ist der Mercedes Benz O 3500 (Haubenbus) mit 25 Fahrgastplätzen. Foto: pp/Archiv ProfiPress

Auch Fahrzeuge der Rallye-World-Championship, wie der wuchtige SLC von Mercedes, der legendäre Quattro von Audi oder der Dauersieger der 80er- Jahre, der Lancia Delta, sind in Mechernich zu sehen. Die Fahrzeuge können den ganzen Tag besichtigt werden, zusätzlich gibt es viele weitere Informationen zum Motorsport in der Eifel.

pp/Agentur ProfiPress