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„Visitenkarte“ des Dorfs aufpoliert

Bildstockanlage in Mechernich-Berg erstrahlt in neuem Glanz – Viel Eigenleistung und Unterstützung durch das RWE-Projekt „aktiv vor Ort“ sowie die Stadt – Einweihung im Rahmen der Fronleichnamsmesse unter freiem Himmel

In neuem Glanz erstrahlt nun die Bildstockanlage in Berg. Bei einem Ortstermin freuten sich alle Beteiligten über das Ergebnis (von hinten rechts bis links): Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Ortsvorsteher Ferdinand Ley, Christof Marx vom städtischen Grünflächenamt, Walfried Heinen und René Zander von der RWE sowie die Anwohner Günter Nasheuer und Christian Voihs. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Berg – Pünktlich zur Fronleichnamsmesse am kommenden Donnerstag, die in Berg traditionell am kleinen Bildstock im Dorf gefeiert wird, erstrahlt das kleine Plätzchen in neuem Glanz. Mit Unterstützung des RWE-Sozialprojektes „aktiv vor Ort“ und der Stadt Mechernich nämlich haben Anwohner mehrere Wochen lang geschuftet, um die Anlage komplett zu sanieren und neu zu bepflanzen. „Das ist ein echter Hingucker geworden“, freute sich jetzt bei einem Ortstermin René Zander, der das Projekt für die RWE koordiniert hatte. „…und eine sehr gelungenen Visitenkarte für das ganze Dorf“, ergänzte Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick. Sein Dank ging zum einen für die finanzielle Unterstützung an René Zander und Walfried Heinen von der RWE, die beide selbst auch Mechernicher Bürger sind. Zum anderen dankte Dr. Schick dem Ortsvorsteher Ferdinand Ley sowie den Anwohnern Gerd und Christian Voihs sowie Günter Nasheuer.

Ferndinand Ley berichtete, warum die Berger das Projekt Anfang März in Angriff genommen hatten: „Der Nische um den Bildstock war in die Jahre gekommen und die Bepflanzung rund herum verwildert.“ Jetzt wurde der komplette Bereich ausgeschachtet und neuer Mutterboden aufgefüllt. Der kleine Platz vor dem Steinaltar, an dem seit Jahren die Fronleichnamsmesse zelebriert wird, wurde fachmännisch gepflastert. „Ein städtischer Pflasterer hat den Anwohner gezeigt, wie es geht, anschließend haben sie die Pflasterarbeiten in Eigenleistung erstellt“, berichtete Christof Marx vom städtischen Grünflächenamt.

Die zum dahinter liegenden Haus gehörende Mauer, in die die kleine Gebetsnische eingelassen ist, war kaum wiederzuerkennen. Der Eigentümer Christian Voihs hat sie großflächig verputzt, und zwar so, dass sie aus der Ferne wie eine Bruchsteinmauer aussieht. Auf die Frage, ob er vom Fach sei, entgegnete Voihs lachend: „Nein, aber in der Landwirtschaft aufgewachsen – da lernt man alles.“ Schließlich wurden auch die Beete rund um Altar und Bildstock neu angelegt. Fehlt nur noch die Muttergottes selbst, die während der Bauarbeiten zu ihrem Schutz abmontiert war und in den kommenden Tagen wieder installiert wird.

Im Rahmen des Projektes „aktiv vor Ort“ hat die RWE die Arbeiten in Berg mit knapp 2000 Euro unterstützt. Bei „aktiv vor Ort“ können Mitarbeiter des Unternehmens für einen guten Zweck in ihren Heimatgemeinden selbst die Ärmel hochkrempeln. RWE unterstützt dann das soziale Engagement mit bis zu 2000 Euro – vorausgesetzt, dass die Bevölkerung vor Ort sich mit Eigenleistungen beteiligt. Im Mechernicher Stadtgebiet konnten so schon zahlreiche Projekte realisiert werden, unter anderem die Skateranlage an der Grundschule, die Sanierung der Kirchenfenster in Obergartzem und die Spielplatzanlage am Vussemer Kindergarten. Daran, so Zander, habe neben RWE und der Bevölkerung auch die Stadt einen Anteil: „In der Mechernicher Verwaltung erfahren wir immer eine große Offenheit und viel Unterstützung für Projekte, die aus der Bevölkerung heraus angeregt werden.“

pp/Agentur ProfiPress